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KI-Innovationsworkshop · Hackathon

KI-Innovation. Ideen testen und bauen

Für Produkt-, Fach- und Innovationsteams: Priorisieren Sie Chancen, prüfen Sie Ideen mit Nutzern oder bauen Sie einen Prototyp. Praktiker begleiten Ihr Team bis zur nächsten Entscheidung.

Für wen

Produkt-, Fach- und Innovationsteams mit einer offenen Chance oder einer konkreten Idee, die geprüft werden soll.

Format

Meist 5–15 Personen für die gemeinsame Werkstatt; halbtägig bis mehrtägig nach Umfang. Build-Teams richten sich nach dem Auftrag.

Ergebnis

Priorisierte Chance, Plan für echte Rückmeldung oder ein demonstrierbarer Prototyp. Wir vereinbaren Prüfkriterien und benennen, wer über den nächsten Schritt entscheidet.

Die Frage hinter dem Format

Welche Unsicherheit muss kleiner werden?

Erfahrene Praktiker aus Produkt, Technologie, Unternehmertum und Nutzerforschung gestalten mit Ihrem Team einen Arbeitsprozess, der zu dieser Entscheidung führt. Erfahrung aus Hunderten Workshops prägt Moderation und Arbeitsmodus. Sie gehen mit einem sichtbaren Ergebnis und einer verantwortlichen Person für den nächsten Schritt heraus.

Noch kein klarer Anwendungsfall?

Mit Mitarbeitern und Prozessverantwortlichen Aufgaben sammeln, Engpässe verstehen und Chancen nach Nutzen, Machbarkeit und strategischem Bezug sortieren.

Die Idee klingt gut – aber für wen?

Nutzer, Kunden oder Mitarbeiter einbeziehen und herausfinden, ob das Problem relevant ist und ein Konzept verständlich wirkt.

Wir brauchen etwas, das man ausprobieren kann.

Einen Ablauf, ein Interface, einen Service oder einen KI-Prototyp so weit ausarbeiten, dass die nächste Frage praktisch getestet werden kann.

Drei Arbeitstiefen

Vom ersten Sortieren bis zum technischen Test.

Diese Wege können einzeln stehen oder aufeinander aufbauen. Ein Mini-Hackathon ist eine kurze, bereichsübergreifende Arbeitsphase; ein technischer Hackathon braucht zusätzlich einen passenden Build-Auftrag und die richtigen technischen Voraussetzungen.

01 · Priorisieren

Use-Case- und Chancenwerkstatt

Ein halber oder ganzer Tag, um Aufgaben und Chancen aus dem Geschäft zu prüfen. Die Gruppe bewertet, welche Probleme es wert sind, weiterverfolgt zu werden.

  • • Ergebnis: priorisierte Chancen und klare Annahmen
  • • Dazu: Verantwortliche und nächster Klärungsschritt
  • • Passt, wenn noch offen ist, wo man beginnen soll
02 · Herausfinden

Kunden- und Experimentierlabor

Ein bis zwei Arbeitstage, um eine zentrale Annahme über Nutzer oder Kunden in einen prüfbaren Versuch zu übersetzen.

  • • Ergebnis: Prototyp oder Testmaterial und Messkriterien
  • • Dazu: Plan für echte Rückmeldungen und Entscheidung
  • • Passt, wenn der Nutzen noch belegt werden muss
03 · Bauen

Hackathon oder Build-Sprint

Ein bis mehrere Tage, in denen interdisziplinäre Teams Lösungen ausarbeiten und – wenn die Voraussetzungen stimmen – technisch umsetzen.

  • • Ergebnis: Demonstrator oder funktionsfähiger Prototyp
  • • Dazu: Feedback, offene Fragen und nächste Entscheidung
  • • Passt, wenn ein Problem und technischer Auftrag stehen
KI für Forschung und Experimente

KI kann Recherche erleichtern. Die Rückmeldung muss trotzdem von Menschen kommen.

Teams können KI nutzen, um vorhandene, freigegebene Interviewnotizen zu sortieren, Fragen vorzubereiten, Konzeptvarianten zu skizzieren oder Antworten aus einem Versuch zu ordnen. Das hilft, schneller zu einer prüfbaren Frage zu kommen.

KI-generierte Personas, simulierte Antworten oder ein interner Applaus sind keine Bestätigung durch Kunden. Im Workshop unterscheiden wir deshalb sichtbar zwischen Vermutung, Modell-Ausgabe und tatsächlich erhobenem Signal. Wo es möglich ist, plant das Team echte Gespräche oder Tests mit der Zielgruppe ein.

Ein Beispiel

Von „KI könnte unseren Service verbessern“ zu einem Test.

  1. 1

    Problem eingrenzen: An welcher Stelle warten Nutzer oder Mitarbeiter heute unnötig?

  2. 2

    Annahme formulieren: Welche konkrete Änderung würde den Ablauf verständlicher oder einfacher machen?

  3. 3

    Einfachen Prototyp bauen: Antwortentwurf, Dialogablauf, Service-Storyboard oder funktionaler Test – je nach Frage.

  4. 4

    Mit der Zielgruppe prüfen: Reale Reaktionen beobachten und Gegenbelege festhalten.

  5. 5

    Entscheiden: Anpassen, vertiefen oder stoppen – mit benanntem Eigentümer und Termin.

Welcher Hackathon?

Ein gemeinsamer Begriff – zwei verschiedene Arbeitsaufträge.

Ein Hackathon kann Ideen und Zusammenarbeit in kurzer Zeit verdichten. Entscheidend ist, ob das Ziel Lernen und Konzeption oder ein technischer Build ist. Beide können wertvoll sein; sie benötigen andere Vorbereitung und Erfolgskriterien.

Mini-Hackathon

Eine gemeinsame Sprint-Session für ein klar begrenztes Problem.

Fachübergreifende Teams entwickeln und präsentieren Konzepte, Prozessideen, erste Klick-Dummys oder KI-gestützte Arbeitsweisen. Die Gruppe erhält kurzes Feedback und benennt, was als Nächstes geprüft werden soll.

  • • Gut, wenn mehrere Perspektiven zusammenfinden sollen
  • • Ergebnis kann bewusst konzeptionell sein
  • • Ein klarer Problemrahmen und Entscheider helfen
Technischer Hackathon

Ein Build-Sprint, der eine technische Frage prüft.

Entwickler arbeiten mit Fachbereichen an einem begrenzten Prototyp, einer Integration oder einem Agenten. Die technische Arbeit endet mit einer Demonstration und einer ehrlichen Einschätzung des weiteren Wegs.

  • • Gut, wenn ein priorisierter Fall umgesetzt werden soll
  • • Benötigt technische Rollen und passende Testumgebung
  • • Prototyp und produktionsreife Lösung klar unterscheiden
Beispielagenda

Ein Tag, der mit einer Entscheidung endet.

Ein Arbeitstag lässt sich auf Priorisierung, Konzepttest oder Prototyping ausrichten. Die Agenda ist ein Beispiel; sie wird nach Umfang und Ziel angepasst.

  1. 09:00 · Verstehen

    Herausforderung und Entscheidung klären

    Was wissen wir, welche Annahme ist offen, und was muss die Gruppe heute entscheiden können?

  2. 10:00 · Fokussieren

    Problem und Zielgruppe präzisieren

    Relevante Aufgaben, Nutzer und vorhandene Hinweise zusammenführen.

  3. 11:30 · Entwickeln

    Mögliche Lösungen erarbeiten

    Mehrere Ansätze skizzieren, prüfen und anhand des Auftrags auswählen.

  4. 13:30 · Testen

    Experiment oder Prototyp umsetzen

    Mit passenden Methoden, KI-Werkzeugen und – wenn vereinbart – technischer Unterstützung an der offenen Frage arbeiten.

  5. 15:30 · Prüfen

    Feedback, Machbarkeit und offene Punkte

    Was wurde tatsächlich gelernt? Was muss mit Kunden, Daten oder Technik noch validiert werden?

  6. 16:30 · Entscheiden

    Nächsten Schritt und Verantwortliche festlegen

    Weiterbauen, mit Nutzern testen, intern priorisieren oder bewusst beenden.

Gute Voraussetzungen

Ein echter Auftrag schlägt ein beliebiges Motto.

Der Nutzen steigt, wenn die Teilnehmer ein relevantes Problem bearbeiten und wissen, wer die Ergebnisse aufgreifen kann. Für technische Build-Formate klären wir Umgebung und Zugänge vorab.

Eine Person mit Entscheidungsmandat

Kann helfen, den Fokus festzulegen und nach dem Workshop über Tests oder Umsetzung zu entscheiden.

Die passenden Perspektiven

Fachwissen, Nutzer- oder Kundennähe, Produkt- und technische Rollen – abgestimmt auf die offene Frage.

Vorbereitung, die zum Format passt

Für Experimente: Zugang zur Zielgruppe. Für Build-Arbeit: geklärte Testumgebung, Datenbeispiele und technische Ansprechpartner.

Häufige Fragen

Ein klarer Auftrag macht den Tag wertvoll.

Welches Format passt zu unserer Frage?

Wenn es um KI-Anwendungsfälle im eigenen Geschäft geht, starten Sie mit dieser Chancenwerkstatt. Geht es um externe Marktveränderungen und darum, welche Chance zur Position Ihres Unternehmens passt, lesen Sie mehr über die Chancenwerkstatt zu Marktveränderungen. Wenn Nutzen oder Nachfrage offen sind, planen Sie ein Experiment mit echten Nutzern oder Kunden. Wenn Problem und technische Frage feststehen, passt ein Hackathon oder Build-Sprint.

Wie lange dauert die Arbeit und wer sollte dabei sein?

Für das Priorisieren eignet sich oft ein halber oder ganzer Tag; ein Kundenexperiment braucht meist ein bis zwei Arbeitstage inklusive Planung und Auswertung. Build-Sprints dauern so lange, wie die technische Frage und der vereinbarte Umfang es erfordern. Für die gemeinsame Werkstatt arbeiten meist 5–15 Personen; bei Hackathons planen wir Teams nach Herausforderung, Rollen und Betreuung.

Müssen alle Teilnehmer programmieren können?

Nein. Chancen priorisieren, Nutzerfragen vorbereiten und Konzepte testen funktioniert interdisziplinär ohne Programmierkenntnisse. Für einen technischen Build arbeiten Entwickler mit den beteiligten Fach- und Produktrollen in der passenden Testumgebung.

Was sollten wir für Kunden- oder Nutzertests vorbereiten?

Bringen Sie eine konkrete Annahme, vorhandene Hinweise und nach Möglichkeit Zugang zu passenden Gesprächspartnern mit. KI kann Recherche, Fragen und Auswertung unterstützen; die Validierung kommt aus tatsächlichen Gesprächen oder Beobachtungen.

Was nimmt das Unternehmen mit und wie geht es danach weiter?

Je nach Auftrag sind das eine priorisierte Chance mit Annahmen, ein Experimentplan mit Testmaterial oder ein Demonstrator mit offenen technischen Punkten. Das Team legt fest, wer Feedback einholt und ob weiter getestet, gebaut oder gestoppt wird. Eine technische Umsetzung kann als Teil des vereinbarten Auftrags anschließen.

Kann dieser Innovationsworkshop allein stehen?

Ja. Wir definieren vorab die offene Frage und das gewünschte Ergebnis, sodass der Workshop für sich funktioniert. Er kann auch mit Workflow- oder Einstiegssessions kombiniert werden, wenn die Arbeit darauf aufbaut.

Sie haben bereits einen Ablauf und möchten ihn konkret verändern? Im Workshop zu KI-Workflows und Agenten gestaltet Ihr Team Mensch-KI-Übergaben und testet den neuen Prozess.

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Von der Frage zur Arbeit

Was muss Ihr Team als Nächstes herausfinden?

Wir helfen Ihnen, den passenden Rahmen für Ihre Herausforderung zu wählen: Chancenwerkstatt, Kundenexperiment, Mini-Hackathon oder technischer Build-Sprint.

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